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Aktuelles

Auszubildende frei gesprochen

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Die Handwerksbetriebe in Niedersachsen sind durchweg gesund. Gemäß einer Umfrage der Handwerkskammern bezeichnen fast 90 Prozent derzeit ihre Geschäftslage als gut bis befriedigend. Das bestätigte kürzlich auch Karsten Kröff, Obermeister der Dachdecker-Innung Diepholz, anlässlich der Freisprechung der Auszubildenden auf den Betriebsgelände der Dachdecker-Einkauf Nordwest eG in Weyhe.

In dieser, „für alle nicht einfachen Zeit“ sprach er vom wieder steigenden Ansehen des Handwerks und forderte die 10 jungen Gesellen und eine Gesellin auf: „Damit das so bleibt, tragt mit Fleiß und Aufrichtigkeit zum Ansehen des Handwerks bei.“

Einige Tage zuvor hatten die Auszubildenden ihre Gesellenprüfung Gruppenweise nach Corona-Bedingungen ebenfalls bei der Dachdecker-Einkauf absolviert. Dort war für beste Voraussetzungen inklusive eines Übungstages gesorgt worden. Karsten Kröff beglückwünschte die jungen Handwerker und erklärte: „Geselle sei, der was kann. Meister sei, der was ersann. Lehrling sei jedermann. Ich spreche euch aus dem Lehrlingsstand frei.“

Alle Absolventen werden von ihren Betrieben übernommen und wollen den Beruf weiter ausüben. „Es läuft gut in der Branche. Warum sollen wir wechseln. Der Beruf ist interessant und macht Spaß. Du machst immer wieder etwas Neues und siehst die Dinge oft aus einer tollen Perspektive von oben“, war von den neuen Gesellen zu hören.

Prüfungsbeste wurde Luisa Lenz, die ein hervorragendes Ergebnis erzielte und für ihre Leistung von der Innung mit einem Sonderbonus über 200 Euro belohnt wurde. Sie absolvierte ihre Lehre im Betrieb Gerbes-Dächer, Varrel.

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Für seinen unermüdlichen Einsatz hinsichtlich Raum-, Geräte- und Materialbedarf für die Prüfung, bedankte sich die Innung bei Dachdecker-Einkauf-Mitarbeiter Jürgen Lampe mit einem Präsentkorb.

Innung warb auf der Berufsinformationsbörse

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Bestens vorbereitet hatte sich die Innung Diepholz auf die Berufs-Informationsbörse in Syke. Bereits am Eingang wiesen zwei, dem Berufsbild entsprechend sportliche Hostessen, auf den Infostand der Dachdecker hin. Dort war einiges los und die jungen Besucher und Besucherinnen konnten sich bei Meistern, Gesellen und Auszubildenden persönlich informieren. Dazu durfte jeder sein Geschick mit entsprechenden Werkzeugen sowie Ziegel- und Schiefermaterial testen.

Speziell zu diesem Anlass war auch Dachdeckermeister Heiner Lüpkemann, Jugendbeauftragter des Landesverbandes St. Andreasberg, angereist. Nach der Devise „Studium und Ausbildung beginnt bei uns ganz oben“, stellte er vor allem die Möglichkeiten des trialen Studiums im Zusammenhang mit der Ausbildung vor.

Innungsobermeister Karsten Kröff sprach von einer sehr guten Veranstaltung im Berufsbildungszentrum, als einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum nötigen beruflichen Nachwuchs.

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Freisprechung im Weser-Stadion

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Der Förderkreis zugunsten der Dachdeckerjugend der Innungen Diepholz e.V. konnte den Junggesellen in diesem Jahr etwas ganz besonderes bieten. Die Freisprechung im Weser-Stadion. Bereits die zweite Saison läuft in Kooperation mit dem SV Werder-Bremen die Nachwuchskampagne www.dietalentfoerderer.de und www.deinzukunftsberuf.de.

Karsten Kröff, Obermeister der Dachdecker-Innung Diepholz, konnte dazu die angehenden Gesellen, des Dachdecker-, Zimmerer-, und Baugewerbes (Maurer) in den VIP-Räumen begrüßen, die mit Ihren Ausbildern, Lehrern und Angehörigen erschienen waren. „Heute ist Ihr Finaltag, für den Sie sich alle qualifiziert haben“, beglückwünschte Kröff die Junggesellen. Das Leben gehe jedoch weiter und wie im Fußball gelte es, sich klare Ziele zu setzen und fortwährend Qualität zu schaffen. „Die handwerkliche Ausbildung bietet ein solides Fundament, doch in Zukunft wird es darauf ankommen, Kapitän und Spielmacher zu sein, um mit Leistungsbereitschaft und lebenslangem Lernen gar nicht erst in Abstiegsgefahr zu geraten“, so der Obermeister.

2017 fs 2Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Präsident der SV Werder Bremen, gratulierte den jungen Handwerkern, sprach über die Notwendigkeit der Förderkreise für die Jugend und lobte die gute Kooperation zwischen Handwerk und SV Werder. Der Präsident zeigte Parallelen zwischen der Ausbildung zum Handwerksgesellen und dem Bundesligaprofi auf. Auch gebe es Fachkräftemangel, da man nicht mit Millionenbeträgen für neue Spieler um sich werfen könne und den Nachwuchs im Internat und Leistungszentrum des Weser-Stadions Schritt für Schritt an die Profimannschaft heranführen müsse. Dr. Hess-Grunewald, der schon mit Thomas Schaaf in der Werder-Jugend gespielt hatte, dessen Vater übrigens auch Dachdecker gewesen sei, erklärte: „Wichtig wird es immer sein, den jungen Menschen umfassend und in allen schwierigen Situationen zu betreuen. Wer vernünftig ausbildet, weiß später was er in seiner Mannschaft hat und wie er damit gewinnen kann.“

Bevor die Prüfungsabsolventen feierlich frei gesprochen wurden und ihre Urkunden erhielten, gab es sehr interessante Stadionführungen, bei denen die Referenten viel Herzblut für ihren SVW zeigten. Beim abschließenden gemeinsamen Imbiss kamen sich die einzelnen Gewerke dann näher und stießen auf ihre handwerkliche Zukunft an. 

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